Leistungen

Vier Schritte bis
zum Angebotsentwurf

Was in jedem Schritt passiert, was Sie dafür beisteuern und woran es scheitern kann. Dazu die Ampel: Sie bestimmt, welche Position das System zuordnet — und welche es offen lässt.

REV_01 / Leistungen 04 Schritte
Der Rahmen SEC_01

Was Sie beisteuern — und was nicht.

Wir verkaufen keine Software, die Sie danach selbst betreiben. Wir richten das System für Ihren Betrieb ein und betreuen es weiter. Was Sie dazu beitragen, ist überschaubar — und es fällt einmal an, nicht täglich.

Drei Dinge brauchen wir: eine Mail-Weiterleitung, einen Export Ihres Artikelstamms und einen Mitarbeiter, der den fertigen Entwurf prüft. Alles andere liegt bei uns.

Was von Ihnen kommt

Eine Weiterleitung auf ein Postfach, das wir einrichten. Ihr Artikelstamm als Export — eine Excel-Datei genügt, aufgeräumt muss sie nicht sein. Und die Zeit von jemandem, der Ihr Sortiment kennt, für ein bis zwei Gespräche.

Was nicht nötig ist

Kein Schreibzugriff auf Ihre Warenwirtschaft. Keine Schnittstelle, die Ihr Anbieter erst freischalten muss. Kein neues Programm, in dem jemand arbeiten müsste — das Ergebnis kommt als Excel in den Ablauf, den Ihre Leute kennen.

Was wir liefern, ist Einrichtung und Betreuung — keine Lizenz, die Sie danach allein verwalten.

Schritt 01 · Einsammeln SEC_02

Sie richten nur eine Weiterleitung ein.

Anfragen kommen nie im gleichen Format. Als Mail mit drei Zeilen im Text, als Excel-Liste im Anhang, als PDF-Leistungsverzeichnis, als Foto eines Zettels von der Baustelle. Heute entscheidet ein Mensch, was davon eine Anfrage ist, und fängt an zu tippen.

Wir richten dafür eine eigene Adresse ein. Alles, was dort ankommt, wird abgelegt: der Mailtext, jeder Anhang, jedes Bild. PDF und Foto laufen durch eine Texterkennung, Excel wird Spalte für Spalte gelesen. Das Original bleibt erhalten — jede Position im späteren Entwurf lässt sich auf die Zeile zurückführen, aus der sie stammt.

Was passiert

Jede Anfrage landet automatisch im System, gleich in welchem Format sie hereinkommt. Sie bekommt einen Eingangszeitpunkt und behält ihr Original.

Was Sie dafür tun

Eine Mail-Weiterleitung einrichten. Das ist Arbeit von Minuten und die einzige Änderung an Ihrer bestehenden Technik. Am Postfach Ihrer Mitarbeiter ändert sich nichts.

Woran es scheitern kann

An einer Handschrift, die auch ein Mensch nicht entziffert, oder an einem Foto, das zu unscharf ist. Dann meldet das System die Anfrage als unlesbar zurück, statt zu raten.

Schritt 02 · Verstehen SEC_03

Was dort steht, wird in Merkmale zerlegt.

Kunden schreiben nicht in Artikelnummern. Sie schreiben „4kt-Rohr 40er 2mm 6m“. Ihr Innendienst weiß, was gemeint ist: ein Vierkantrohr, 40 × 40 Millimeter, 2,0 Millimeter Wandstärke, 6.000 Millimeter lang. Genau diese Übersetzung macht der zweite Schritt — aus einer Zeile Fließtext werden einzelne, harte Merkmale.

Welche Merkmale zählen, ist von Warengruppe zu Warengruppe verschieden. Bei einer Schraube sind es Gewinde, Länge, Norm und Oberfläche; bei einem Profil Form, Maße, Wandstärke und Werkstoff. Dieses Schema legen wir zu Beginn gemeinsam mit Ihnen fest. Es ist die eigentliche Arbeit — und der Grund, warum das Verfahren zu Ihrem Sortiment passt und nicht bloß allgemein funktioniert.

Dasselbe passiert einmalig mit Ihrem Artikelstamm. Im Prototyp haben wir so 2.933 Artikel aus einem 152-seitigen Katalog-PDF automatisch in Merkmale zerlegt. Auf beiden Seiten dieselbe Sprache — sonst lässt sich nichts vergleichen.

Was passiert

Eine KI liest den Text und zerlegt jede Position in Form, Maße, Werkstoff, Oberfläche und Menge. Fehlt eine Angabe, bleibt das Feld leer. Es wird nicht ergänzt.

Was Sie dafür tun

Einmal zu Beginn mitentscheiden, welche Merkmale in Ihren Warengruppen zählen. Dafür brauchen wir ein bis zwei Gespräche mit jemandem, der das Sortiment kennt. Danach nichts mehr.

Woran es scheitern kann

An Angaben, die im Haus so selbstverständlich sind, dass sie niemand hinschreibt. Steht der Werkstoff nirgends, erfindet ihn das System nicht — die Position wird gelb und kommt mit einer Rückfrage zurück.

Schritt 03 · Zuordnen SEC_04

Erst das Sieb, dann die Entscheidung.

Jedes Merkmal ist ein Sieb. Zuerst bleibt nur, was die richtige Form hat. Davon nur, was die Maße trifft. Davon nur, was die Wandstärke trifft. Nach wenigen Durchgängen sind aus einem ganzen Artikelstamm eine Handvoll Kandidaten geworden — und erst unter diesen entscheidet die KI.

Der Unterschied zur naheliegenden Bauweise liegt genau hier. Wer die KI im ganzen Sortiment nach dem ähnlichsten Text suchen lässt, bekommt bei „M8 × 40“ irgendwann „M8 × 45“ — sprachlich fast dasselbe, technisch ein anderes Teil. Im Sieb ist M8 × 45 schon draußen, bevor überhaupt jemand entscheidet.

Was passiert

Die Merkmale werden Feld für Feld gegen Ihren Artikelstamm gefiltert. Was nicht exakt passt, fällt heraus. Übrig bleibt, was auf jede einzelne Angabe passt.

Was Sie dafür tun

Den Artikelstamm einmal exportieren; Excel genügt. Aufräumen müssen Sie ihn nicht. Dubletten und Widersprüche fallen beim Zerlegen ohnehin auf, und Sie bekommen die Liste.

Woran es scheitern kann

An Artikeln, die nur in einem Kopf existieren und in keiner Datei. Was nicht im Stamm steht, kann nicht zugeordnet werden — solche Positionen werden rot und bleiben offen.

Lieber eine Position, die offen bleibt, als eine, die falsch auf die Baustelle geht.

Schritt 04 · Ausgeben SEC_05

Die Freigabe bleibt bei Ihrem Team.

Heraus kommt ein Angebotsentwurf, Position für Position: die zugeordnete Artikelnummer, die Menge, der Ampelstatus — und daneben die Originalzeile aus der Anfrage. Wer prüft, muss nicht suchen, was gemeint war. Er sieht es nebeneinander.

Grüne Zeilen überfliegt man. Gelbe zeigen die Kandidaten nebeneinander, ein Klick entscheidet. Rote sind das, was ohnehin ein Mensch hätte klären müssen. Aus den 60 bis 90 Minuten, die eine größere Liste heute kostet, wird eine Kontrolle.

Danach geht der Entwurf den Weg, den er in Ihrem Haus immer geht — in Ihre Warenwirtschaft, in Ihr Angebotsformular, zum Kunden. Das System schreibt nirgends hinein und verschickt nichts.

Was passiert

Der Entwurf kommt als Excel-Datei: Artikelnummer, Menge, Ampelstatus und die Originalzeile — für jede Position.

Was Sie dafür tun

Prüfen und freigeben. Eine neue Oberfläche gibt es nicht, eine Schulung braucht es deshalb auch nicht.

Woran es scheitern kann

Daran, dass niemand hinsieht. Das System gibt nichts frei und verschickt nichts von sich aus. Bleibt der Entwurf liegen, bleibt das Angebot liegen.

Aus einer Stunde Abtippen werden fünf Minuten Kontrolle.

Die Ampel SEC_06

Grün, gelb oder rot. Mehr gibt es nicht.

Die Ampel ist keine Prozentzahl, die man auslegen kann. Sie ist eine Festlegung. Jede Position im Entwurf trägt genau einen der drei Zustände, und der sagt Ihrem Mitarbeiter, was mit der Zeile zu tun ist: überfliegen, klicken oder selbst entscheiden.

Grün

Die Merkmale passen auf genau einen Artikel in Ihrem Stamm. Kein zweiter Kandidat, keine fehlende Angabe. Die Zeile wird überflogen, nicht bearbeitet. Nur diese Positionen zählen für die Garantie.

Gelb

Es bleiben mehrere Kandidaten, oder in der Anfrage fehlt eine Angabe. Das System zeigt die Möglichkeiten nebeneinander und dazu die Zeile, aus der sie stammen. Ein Klick entscheidet — zehn Sekunden statt zehn Minuten.

Rot

Nicht im Sortiment, oder gar keine Ware: ein Zuschnitt nach Skizze zum Beispiel. Die Position bleibt offen und geht an einen Menschen. Das System weicht nicht auf „fast passt“ aus.

Warum nur Grün zählt: Eine Trefferquote über alle Positionen wäre eine Zahl, die sich schönrechnen lässt. Je öfter ein System rät, desto mehr Treffer bekommt es. Gemessen wird deshalb nur dort, wo sich das System festgelegt hat. Das Geld-zurück-Kriterium im Piloten lautet: mindestens 95 % Trefferquote auf den grün markierten Positionen, gemessen an dem, was Ihre Mitarbeiter gewählt hätten. Wird das nicht erreicht, kostet der Pilot nichts.

Gelb ist deshalb kein Mangel, sondern eine Auskunft: Hier hat sich das System nicht festgelegt, und zwar mit Absicht.

Ein System, das nie gelb meldet, hat sich entweder nie geirrt — oder es merkt es nicht.

Der Ablauf im Detail
Die Grenzen SEC_07

Vier Dinge, die wir nicht anbieten.

Eine Zusage ist so viel wert wie die Grenze, die daneben steht. Diese vier Punkte gehören nicht zum System, und wir bauen sie auch nicht dazu.

Kein Schreibzugriff

Das System liest, es schreibt nirgends hinein. Der Entwurf kommt als Datei zurück; wer ihn in Ihre Warenwirtschaft übernimmt, ist ein Mensch. Genau deshalb dauert die Einführung Wochen und nicht Monate.

Keine Zeichnungskalkulation

Aus einer technischen Zeichnung einen Preis zu rechnen, ist Konstruktions- und Kalkulationsarbeit. Das ist eine andere Aufgabe als der Abgleich mit einem Artikelstamm, und wir geben nicht vor, sie zu können.

Keine Chatbots

Wir bauen kein Fenster, in das jemand tippt. Ihre Kunden bemerken das System gar nicht. Sie bemerken nur, dass die Antwort früher kommt.

Keine Sonderanfertigung

Bei Sonderanfertigungen nach Zeichnung hilft das System nicht. Wer überwiegend so arbeitet, ist bei uns falsch — das sagen wir im ersten Gespräch und nicht ein halbes Jahr später.

Eine benannte Grenze macht alle anderen Zusagen glaubwürdig.

Erstgespräch

Passt das zu Ihrem Betrieb?

Fünfzehn Minuten, unverbindlich: Wie laufen Ihre Anfragen heute, wie viele sind es, wie lange dauert eine? Passt Ihr Betrieb nicht dazu, sagen wir Ihnen das — dann haben wir beide eine Viertelstunde aufgewendet und nicht mehr.

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