Zwei Gründer
aus Enns
Wir verkaufen keine Software. Wir richten die Angebotserfassung ein, betreuen sie im laufenden Betrieb und sind in dreißig Minuten bei Ihnen.
Wir haben uns auf eines festgelegt.
AIngels sind zwei Gründer, die von Enns aus arbeiten. Wir arbeiten an einer einzigen Aufgabe: der automatisierten Angebots- und Auftragserfassung für Handels- und Industriebetriebe mit festem Artikelstamm. Kein zweites Standbein, keine weiteren Branchen.
Dafür verkaufen wir weder eine Lizenz noch ein Werkzeug. Wir richten das System ein und betreuen es — die Leistung ist die Einrichtung und die laufende Betreuung, nicht der Zugang zu einer Software.
Der Umkreis ist bewusst klein: maximal dreißig Minuten Anfahrt. Weiter weg könnten wir nicht halten, was wir zusagen. Und wenn ein Betrieb keinen festen Artikelstamm hat oder nach Zeichnung fertigt, sagen wir schon im ersten Gespräch ab, statt es zu versuchen.
Auf einen Blick
- Zwei Gründer, die von Enns aus arbeiten
- Eine Aufgabe: Angebots- und Auftragserfassung
- Einrichtung und Betreuung statt Software-Lizenz
- Handelsbetriebe mit festem Artikelstamm, 20 bis 150 Mitarbeiter
- Betreuung vor Ort, maximal 30 Minuten Anfahrt
- Kein Schreibzugriff auf Ihre Warenwirtschaft
- Noch keine zahlenden Kunden — Stand heute
Erst bauen, dann verkaufen.
Dieses System ist nicht am Reißbrett entstanden. Wir betreiben selbst einen Online-Handel und haben dort zuerst gebaut, was wir heute anbieten — aus eigenem Bedarf, nicht als Auftragsarbeit. Wer Anfragen selbst abgetippt hat, kennt die Seite des Betriebs und nicht nur die der Software.
Bevor wir mit dem ersten Betrieb gesprochen haben, stand das System. Wir haben einen echten Produktkatalog maschinell in Merkmale zerlegt und daraus einen Prüfstand gebaut: 25 Anfragen in echter Kundensprache, 69 Positionen mit vorher festgelegtem Soll-Ergebnis. Erst danach war es etwas, das man jemandem anbieten kann.
Aus dieser Arbeit stammt auch der Fund, der sie am besten beschreibt: Im Katalog steckte ein Fehler — eine Artikelnummer, unter der zwei verschiedene Abmessungen geführt wurden. Aufgefallen ist er nicht beim Lesen, sondern bei der Zerlegung in Merkmale. Solche Funde sind der Nebenertrag, wenn ein Artikelstamm zum ersten Mal Position für Position auseinandergenommen wird.
Was wir nicht haben: zahlende Kunden, Referenzen, Fallstudien. Das ließe sich auf einer Website leicht verschweigen. Wir schreiben es hin, weil Sie im ersten Gespräch ohnehin danach fragen — und weil unser Vorgehen genau darauf gebaut ist. Die ersten beiden Stufen kosten Sie nichts, und gemessen wird an Ihren Daten, nicht an unseren.
Die großen Anbieter sind der Beleg.
Für diese Aufgabe gibt es große Anbieter — Workist, Esker und andere. Sie verkaufen Software an Konzerne und große Mittelständler: mit ERP-Integration, Enterprise-Verträgen und Fallstudien über Großkunden. Ihr Geschäftsmodell braucht Projektgrößen, die sich ein Betrieb mit 40 Mitarbeitern nicht leisten kann, und eine Datenqualität, die er nicht hat.
Uns sind diese Anbieter recht. Dass es sie gibt und dass Konzerne sie bezahlen, beweist, dass für diese Arbeit gezahlt wird — sie sind für uns ein Beleg, keine Bedrohung. Liegen bleibt bei ihnen der Teil, der eine Etage darunter beginnt: gewachsene Artikelstämme, Abläufe, die nie jemand aufgeschrieben hat, und kein IT-Personal im Haus. Genau dort fangen wir an.
Was wir dabei nicht behaupten: dass wir die bessere künstliche Intelligenz hätten. Die Modelle sind für alle gleich, sie kommen von denselben Anbietern. Der Unterschied liegt woanders.
Der Unterschied ist Handarbeit.
An drei Stellen entscheidet sich, ob aus einem Sprachmodell eine brauchbare Angebotserfassung wird. Keine davon lässt sich einkaufen, alle drei sind Arbeit an Ihrem Betrieb.
Das Attributschema
Welche Merkmale eine Position eindeutig machen, ist je Branche verschieden: bei Befestigungstechnik Gewinde, Länge, Werkstoff und Oberfläche, bei Stahl Form, Maße und Wandstärke. Dieses Schema entwerfen wir für Ihre Branche, bevor die erste Anfrage durchläuft.
Die Datenaufbereitung
Artikelstämme sind gewachsen: dieselbe Ware unter mehreren Nummern, verschiedene Schreibweisen für denselben Werkstoff, fehlende Angaben bei alten Positionen. Diese Arbeit lehnen große Anbieter ab, weil sie sich nicht standardisieren lässt. Bei uns gehört sie dazu — samt Fehlerbericht für Ihren Bestand.
Die Betreuung
Jede Korrektur, die Ihr Mitarbeiter macht, geht zurück ins System. Das ist kein Ticket in einer Warteschlange, sondern laufende Arbeit an Ihrem Bestand — und der Grund, warum die Zuordnung mit der Zeit besser wird und nicht veraltet.
Diese drei Dinge lassen sich schlecht vervielfältigen. Sie brauchen jemanden, der den Betrieb kennt, und sie brauchen Zeit — daher die drei Pilotbetriebe bis Jahresende, daher der kleine Umkreis.
Nähe und Handarbeit sind hier kein Nachteil — sie sind das Produkt.
So gehen wir vorSie sprechen mit einem Gründer.
Kein Vertrieb, keine Vorstufe, kein Weiterreichen. Fünfzehn Minuten, unverbindlich: Sie schildern, wie Ihre Anfragen heute hereinkommen — Sie bekommen eine ehrliche Einschätzung, auch wenn sie gegen uns spricht.
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